Über den Wolken

 In Soulstice

„The power to change the world lies where it always has.
Not within offices of power, but within ourselves.“
Theo Ikummaq –

Ihr Lieben,

gerade sitze ich im Flugzeug auf dem Weg nach Dubai und schaue aus dem Fenster. Was ich sehe, gibt mir zu denken: Um uns herum zähle ich noch einige Flieger und sie ziehen wahnsinnig viel Dreck hinter sich her, der sich als dunkelgrauer Schleier vor den strahlend weißen Wolken abzeichnet. Ich stehe noch unter dem Einfluss von zwei wunderbaren Filmen, die ich eben geschaut habe: Zunächst „5 to 7“ und danach „Chloe & Theo“ und mir wird schlagartig bewusst, wie viel Wahrheit in beiden Filmen steckt.

In Theo & Chloe wird ein Inuit, Theo, von seinem Volk auf die Reise geschickt, um den Ältesten der Menschen im Süden (dies ist im Film New York) eine Botschaft zu bringen von einem Traum, einer Legende, die kurz vor der Erfüllung steht, wenn die Menschen ihr Handeln nicht verändern. Darin heißt es, dass dann die Sonne die Erde küssen werde und die Inuit ihren Lebensraum verloren hätten.

Bei seiner Reise trifft Theo auf Chloe, eine obdachlose junge Frau und ihre Freunde. Er gibt ihnen Hoffnung, Inspiration und einen Grund, ihr Leben zu verändern. Mit seiner geradlinigen, ehrlichen Art, die Dinge anzusehen und wert zu schätzen, trifft er auch mich mitten ins Herz.

An einer Stelle im Film beschreibt Theo wie sehr er die Stille und Einfachheit seiner Welt in New York vermisst und Chloe antwortet ihm: „Simplicity is the key to peace.“ Einfachheit ist der Schlüssel zu Frieden. Was für eine Botschaft in genau diesem Moment! Vor fünf Tagen hatte ich eine interessante Unterhaltung mit meinem „höheren Selbst“, meinem ICH BIN, meiner anderen Seelenhälfte, dem Universellen Bewusstsein oder wie immer ich es bezeichnen möchte, mit wem ich spreche, wenn ich meditiere – oder hypnotisiert bin, wie in der QHHT-Sitzung, die ich vor fünf Tagen genoss. Denn genau diese Botschaft bekam auch ich von meinem Seelenteam: „Einfachheit ist gut“, sagten sie.

Später sagte Chloe im Film noch: „Don’t think. Feel.“ Denke nicht. Fühle. Und ich dachte, das gibt’s doch gar nicht. In etwas abgewandelter Form habe ich auch das vor fünf Tagen gehört: „Nicht denken. Machen! – Glauben und der Idee folgen.“ Ja, und genau das tue ich jetzt. Denn ich grüble schon seit Tagen rum, welches Thema ich für meinen ersten Blogpost wählen soll und konnte mich überhaupt nicht entscheiden. Doch als ich eben diesen Film sah wusste ich, was ich zu tun hatte: Ich holte mein Laptop aus der Handgepäckklappe über mir und begann diesen Text zu schreiben.

Ich möchte, dass dieser Blog die Herzen der Menschen berührt, dass Ihr, die Ihr das lest, inspiriert seid. So dass Ihr manche Dinge in Eurem Leben vielleicht unter einem neuen, anderen Blickwinkel seht und dass Ihr daran erinnert werdet, dass es sich immer lohnt, weiter zu machen, auch wenn es noch so ausweglos oder schwierig erscheint. Oder dass Ihr es endlich wagt, den ersten Schritt zu gehen – so, wie ich es jetzt tue.

Was auch immer wir uns für dieses Leben vorgenommen haben: Wichtig ist das Bewusstsein, dass auch ein kleines Licht viel erreichen kann. So, wie ein winzig kleines Samenkorn zu einem stattlichen Baum heranwachsen kann, so kann ein kurzer Augenblick die ganze Welt verändern. Alles, was zählt, ist, dass wir uns entscheiden.

Ich habe mich entschlossen, mein Leben „zählen zu lassen“. I want to make my life count. Und dafür muss ich heraus aus meiner Komfortzone, heraus aus alten Gewohnheiten, heraus aus alten, starren Denkstrukturen, heraus aus dem Einheitsbrei der Mittelmäßigkeit. In „5 to 7“, dem anderen Film, den ich vorhin im Flugzeug gesehen habe, sagt die Protagonistin zum talentierten, ambitionierten, aber bis dato nicht sehr erfolgreichen jungen Schriftsteller: „Brian, wenn Du ein guter Schriftsteller sein willst, dann kannst Du kein mittelmäßiges Leben führen.“ Ja, die Mittelmäßigkeit hat ausgedient. Alles, was wir denken und was wir tun verändert uns und die Welt um uns herum. Und das ist genau das, was ich tun werde. Jetzt. Jeder Augenblick zählt.

Ich danke Euch dafür, dass ich meinen Weg mit Euch teilen darf.

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