Seelenmarketing

 In Marketing, Soulstice

Ihr Lieben,

der Weg ins Licht führt durch die Dunkelheit. Habe ich schon mehrmals in verschiedenen Quellen gelesen. Echt jetzt? ECHT JETZT? Ich habe da drauf überhaupt keinen Bock (mehr)! Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich werde in den letzten Wochen emotional und körperlich ziemlich durchgeschüttelt. Tiefste Täler und höchste Höhen. Ich habe begonnen, eine Art kleinen persönlichen Friedensprozess zu gestalten, indem ich mich nun endlich meinen Ängsten und limitierenden Glaubenssätzen stelle, die mich schon so lange begleiten und mich hindern, endlich Seelenmarketing zu betreiben.

Den Begriff „Seelenmarketing“ habe ich von Adriana Meisser, die ihn von St. Germain gechannelt hat. Sie erklärt ihn hier auf Youtube ab Minute 5. Darin unterscheidet sie einerseits die Seelenführung, die sich nach innen wendet, sozusagen für das innere Wachstum zuständig ist und andererseits eben das Seelenmarketing, dass sich nach außen richtet. Also das, was unsere Seele möchte, das wir nach außen tragen sollen. Wie wir uns nach außen hin zeigen. Unserer Familie, unseren Freunden, in unserer Arbeit etc. Mir hat dieser Begriff sofort gefallen, da ich ja jahrelang Marketing gemacht habe und mir darunter gut etwas vorstellen kann. Doch was kann ich nach außen tragen? Muss ich nicht erst mal im Inneren aufgeräumt haben, um etwas nach außen tragen zu können? Beziehungsweise tragen wir nicht ständig etwas nach außen? Wie schon der berühmte Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick sagte: Man kann nicht nicht kommunizieren. Und: was will denn meine Seele nach außen tragen? Was will sie, das ich zeigen soll?

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich seit gut zwei Wochen etwas konkreter an der Umsetzung meiner beruflichen Zukunft hier arbeite und schon ein ganzes Stück weiter gekommen bin. Heute denke ich, dass ich das tiefste Tal vielleicht doch noch nicht durchschritten habe, so labil und verletzlich fühle ich mich seit Tagen. Diese ganzen galaktischen Geschehnisse, also das Frequenz-„Gedöns“ (Lieblingsausdruck meines Sohnes), tragen ihren Teil dazu bei. Ich fühle mich körperlich echt schlecht. Ich habe Schmerzen in gefühlt allen Gelenken. Jeden Tag ein wenig anders und immer wieder rasendes Kopfweh. Ich habe 3-Stunden-Fieber wegen nix, meine Ohren sausen, mein Brustbein schmerzt da, wo der große Meridian langfließt und ich kann mich gar nicht genug erden. Es brennt richtig und ich habe ständig das Bedürfnis, mir das Dekollete zu kühlen… Sieht auch echt blöd aus, wenn ich mit meinem versteinerten Ammoniten auf der Brust rumlaufe, doch der ist so schön glatt. Dann habe ich immer wieder extreme Haarwurzelschmerzen direkt auf dem Oberkopf. Wer lange Haare hat, kennt das vielleicht besonders. Das ist wirklich sehr unangenehm. Wohl dem, der eine Glatze hat. 😉

Meine Arbeit an mir ist gerade sehr Kräfte zehrend. Ich bin dem Vorschlag von Gabriele gefolgt und habe mir eine Mindmap meiner Ängste gemacht mit den diversen Assoziationen dazu. Denn ich will jetzt endlich herausfinden, warum ich nicht in Aktion komme. Warum ich nicht auf die Straße bringen kann, wovon ich die ganze Zeit erzähle. Das mit dem Vertrauen und der göttlichen Führung zum Beispiel.

Walk the Talk

„Walk the talk“, heißt das in Englisch and I am not walking the talk. Ich kann mich nicht an meinen Taten messen lassen. Ich kann mein ganzes Wissen, das ich mir erworben habe oder das in mir ist, nicht vollständig zur Anwendung bringen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich ständig noch mehr lesen muss/möchte, noch mehr Wissen anhäufen muss, um endlich zu sterben. Als Raupe, meine ich. Um dann als Schmetterling wieder geboren zu werden. In manchen Momenten kann ich schon das Gefühl des Schmetterlings in mir wahrnehmen, doch noch viel zu selten. Im Moment jedenfalls. Ihr merkt schon, ich male heute eher schwarz als blau, türkis und gold.

Bei meinem persönlichen Mini-Friedensprozess in Bezug auf meine jetzige Situation (wenn Euch das mehr interessiert, findet Ihr hier mehr Infos darüber oder Ihr googelt einfach mal „personal peace procedure“ im Zusammenhang mit EFT) bin ich auf Dinge gestoßen, die ich nicht wissen konnte. Zumindest nicht bewusst. In der Mitte meiner Mindmap stand meine Angst, Erwartungen zu enttäuschen und WIEDER zu versagen. Mir blieb fast die Luft weg, mit solcher Macht überrannten mich die Gefühle von Schmerz und Ohnmacht. Ich klopfte, während ich heulte wie ein Schlosshund, weil ich eine Szene aus einem vergangenen Leben sah und nur denken konnte „Das Kind stirbt… Das Kind… Das Kind…ist…tot.“ Ich sah alles in bläuliches Licht getaucht: Ein Kind lag da auf dem Lager und es war nicht mehr zu retten. Ich sah die Eltern und ihren Schmerz. Ich hatte einen furchtbaren Fehler gemacht. „Das Kind ist tot“, klang es in meinem Kopf. Ich war untröstlich. Doch nicht nur wegen des Kindes, sondern auch wegen meiner selbst. Ich hatte es zu verantworten. Ich hatte keine andere Hilfe zugelassen. Ich war so sehr von meinen heilerischen Fähigkeiten überzeugt, dass ich jedwede andere Hilfe ablehnte. Mein Ego war so groß, meine Sucht zur Selbstdarstellung als heilerische Superwoman mit den superduper-Fähigkeiten war so enorm, dass ich nicht auf mein Herz hörte. Das war völlig außen vor. Als ich in diese Situation hinein spürte, dachte ich, dass mein Solarplexus und mein Herzchakra völlig getrennt voneinander waren. Sie kommunizierten einfach nicht miteinander und wenn, dann nur konkurrierend. „Ich habe es doch nur gut gemeint!“, rief ich noch aus, unfassbar, ungläubig vor dem Ergebnis meiner egobasierten Entscheidung/Arbeit stehend.

Ob das Kind mit zusätzlicher Hilfe/anderen Heilmethoden überlebt hätte, weiß ich nicht. Ich nahm es so wahr, dass ich mich in dieser Situation in jener Inkarnation maßlos überschätzt hatte. Mein Leben, meine Anerkennung waren dahin. Ich war nun eine ausgestoßene, geächtete Frau. Dieses schreckliche Ereignis entzog mir die Existenzgrundlage. „Hochmut kommt vor dem Fall“ – das war ein klassisches Beispiel dafür. Diese Heilerin war so vermessen, dass sie glaubte, jeden heilen, jeden retten zu können mit ihrer Kraft. Sie hatte nicht verstanden, dass nicht sie es war, die heilte, sondern jeder sich selbst, der sie um Hilfe bat.

Ich zitierte alle Engel und Meister zu mir, die mir in den Sinn kamen, um mich bei der nun folgenden Reinigungszeremonie zu unterstützen. Ich bat im Hier und Jetzt für alle Beteiligten um Vergebung und Wiedergutmachung, trennte Energien, benutzte die violette Flamme zur Transformation etc., integrierte verlorene Seelenanteile, löste alles aus meinem Zellgedächtnis, aus den diversen DNS, aus allen Ebenen, Dimensionen und Strukturen und bat um die Wiederherstellung der göttlichen Ordnung. Ich spulte alles, das ganze Programm ab, was ich mir in den letzten 18 Monaten erarbeitet hatte und an das ich mich erinnern konnte. Mein kinesiologisches Körperpendel zeigte dann am Ende an, dass alles ok und bereinigt sei. Puh. Ausatmen.

Tja, da war es dann 5 Uhr morgens und der nächste Tag damit ziemlich im Eimer. Doch was tut man nicht alles um der lieben Seele willen, nicht wahr? Das war jedoch nicht das schlimmste Ereignis, das ich mir noch einmal anschauen durfte. Es war ziemlich schlimm, vor allem wegen des Kindes und ihrer Familie, doch ein anderes Leben, das sich bei mir meldete, um angeschaut zu werden, berührte mich noch mehr: Mein Leben als Sexsklavin in einer Art Harem oder so. Das war gar nicht nett. Da kam es ständig zu sexuellen Grenzverletzungen par excellence. Besonders gerne wurde ich zu Oralsex gezwungen und ich spürte die unbändige Wut, den Hass und die Verzweiflung in dieser Frau von damals, so gar nichts gegen ihre Situation ausrichten zu können. Ich konnte fühlen, wie gerne sie ihrem „Herren“ die Nudel am liebsten einfach abgebissen hätte. Was für ein Opferleben!

Beim Lösen dieser karmischen Verbindungen nahm ich dann zusätzlich noch einmal Christines Buch 1. Hilfe für Lichtarbeiter zur Hand, weil ich mich an diverse Dinge erinnerte und schlug just immer die passenden Seiten auf, um auch ja keine energetischen „Fallstricke“ zu übersehen, bis ich beim Namaste angekommen war.

Mein höheres Selbst ehrt Dein höheres Selbst.

Das Gebet im Buch ist es ein wenig anders:

„Mein Göttliches Selbst
ehrt Dein Göttliches Selbst!
Ich segne Dich und gebe Dich frei!
Ich gebe Dich frei und lasse Dich gehen!
Du bist frei und ICH BIN frei!
Es sei!“

Auch dieses Ereignis durchlebte ich in einer nächtlichen Sitzung, weil mich mein Körper (dieser Held!) aus dem Bett schmiss, weil er vor Schmerzen nicht mehr liegen wollte. So ein Schlingel! Dafür dankte ich ihm gebührend und gönnte ihm ein schönes Bad.

So. Und jetzt? Jetzt ist die Zeit, um rauszukommen aus dem Opferdasein. Hin zur Entscheidung, meinen Weg ohne Angst zu gehen. Ich muss mich jetzt nur aus der Fülle der Möglichkeiten für einen Weg entscheiden. Nicht mehr warten, nicht mehr verzagt sein… Vor ein paar Tagen zählte ich die noch übrigen leeren Seiten in meinem Morgenseiten-Buch. Es waren knapp 50. Letztes Jahr zu Ostern hatte ich begonnen, regelmäßig morgens zu schreiben und so ungefähr zu Ostern wird das dicke Buch dann vollgeschrieben sein – und noch ein paar kleine extra, die ich mit mir rumschleppe. Hm. Ein Jahr meines Lebens in diesen Seiten. Wow. Ich wollte ja schon immer ein Buch schreiben, nur wusste ich nicht, worüber und wenn, dann konnte ich mir nicht vorstellen, dass es Leser finden würde. Doch wenn ich das hier jetzt Revue passieren lasse: Da ist eine ganz schöne Menge Worte zusammen gekommen. Vielleicht fasse ich meine Vision mal etwas genauer und sage nicht mehr, “mein Wunsch ist es, ein Buch zu schreiben”, sondern: „Mein Wunsch ist es, ein von mir geschriebenes Buch veröffentlicht zu sehen und viele Menschen damit zu inspirieren.“ Man muss dem Universum ja klare Handlungsanweisungen geben. Wird spannend zu sehen, wie das Universum das anstellen wird! Einen Buchtitel hätte ich zumindest schon. 🙂

Ach ja, aprospos Universum: Am Morgen des Tages, an dem ich begann, diese heftigen Leben zu beklopfen, fiel mein Blick auf ein Buch von Sarah Anne Taylor in meinem Regal (das ich noch nicht gelesen habe): „Secrets of Success“. In einem Kapitel, das ihre Zwillingsschwester Sharon A. Klinger schrieb, stach mir eine Überschrift ins Auge:

If God Works Through You, You’d Better Get Working!

Wenn Gott durch Dich arbeitet, fängst Du besser mal sofort damit an! Das habe ich mir zu Herzen genommen und, wie ich finde, ganz schön was erreicht in punkto Ursachenforschung für meine Glaubenssätze. Allerdings würde ich jetzt auch mal wieder gerne ein paar Früchte dieser Arbeit sehen und dass es ein wenig voran geht. Wenn ich mich recht daran erinnere, hat Silke Schäfer jedoch in einem ihrer Youtube-Videos gesagt, dass diese Phase des Vorbereitens noch bis ca. Mitte Mai anhalten wird. Na dann: Bitte anschnallen und weiter geht’s durch diese turbulenten Zeiten.

Ich wünsche Euch schon jetzt ein entspanntes Wochenende und wenn Ihr mögt, hinterlasst einen Kommentar, wie es Euch so geht in dieser Zeit. Ich freue mich, von Euch zu hören!

Liebe Grüße von

Sabine

P.S.: Gestern waren wir auf dem Flumserberg schneewandern (siehe Foto oben) und es war herrlich! Einfach nur atemberaubend schön. So wunderbar kann das Leben sein. 🙂

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Showing 11 comments
  • Ishani Diana
    Antworten

    Liebe Sabine
    Ähnliche Erlebnisse hatte ich bereits vor ein par Jahren.
    Ich fühlte mich nicht EINS, sondern ich hatte das Gefühl, dass ich ZWEI war.
    Wie du hatte ich schmerzen im ganzen Körper und der Kopf schien sich von innen nach aussen stülpen zu wollen. Ich wusste weder ein noch aus. Nichts half, und ich und \”meine schizophrene Hälfte\”, stolperten mit Schwindel gepaart in der Gegend rum.
    Als ich erkannte dass sich mein innerer Mann am zeigen war und endlich durchbrach, verschwanden die Beschwerden.
    Heute wenn die Schmerzen wieder da sind, bedanke ich mich bei meinen Helfern für ihre bedingungslose Liebe und die Umbau-Arbeiten, und ich bitte um Schmerzfreiheit… Es klappt hervorragend.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei allen Arbeiten und sende liebevolle Grüsse aus Basel
    In Liebe zu allem was ist
    Ishani Diana

    • Sabine
      Antworten

      Liebe Ishani Diana,
      lieben Dank für Deine Worte. Witzig, dass Du sagst \”meine schizophrene Hälfte\”, denn das dachte ich auch von mir. Ich fühle mich auch oft, als ob ich zwei wäre. Ob es meine männliche Seite ist, die integriert werden möchte, oder meine dunkle Seite, weiß ich noch nicht, aber Deine Worte haben mich wieder daran erinnert, dass ich ja nicht allein bin, sondern immer um Hilfe bitten kann – wenn ich daran denke… 😉
      Alles liebe
      Sabine

  • Christiana
    Antworten

    Liebe Sabine,
    wow, Du schreibst mir aus der Seele! Es geht mir haargenau so (nebenbei habe ich auch seit einiger Zeit unerklärliche, sehr intensive Haarwurzelschmerzen 😉 ). Ich \’stehe in den Startlöchern\’ um zu tun, nach außen zu gehen, das zu tun, was mir Spaß macht, wo ich auch ein inneres ok fühle, aber ich werde wie von \’Geisterhand\’ 😉 ausgebremst. Stehe wie \’vor dem Nichts\’, obwohl ein Teil in mir gans genau weiß, dass es so nicht ist und dieser Teil ist auch völlig gelassen und ruhig und meint: \’Alles ist gut\’. Ein Teil in mir ist völlig durcheinander, der andere völlig ruhig und gelassen. Schöne Sch… 😉
    Und dieser gelassene Teil wird – obwohl es im Außen eigentlich keinen Grund dafür gibt – immer stärker und präsenter… Schaun wir mal, wo es hingeht!
    Fühl Dich gedrückt und alles Liebe für Dich
    Christiana
    P.S: Danke für Deinen Mut, so offen über Dich und Deine Erfahrungen zu schreiben. Es ist so hilfreich zu lesen, dass man nicht alleine ist mit seinen eigenen Entwicklungen!!!

    • Sabine
      Antworten

      Liebe Christiana,
      danke Dir für Deinen Kommentar. Ja, es geht ständig hin und her und das wohl noch eine ganze Weile. Doch merke ich, dass die Qualität sich verändert. Das ist wie eine Spirale, an der man immer weiter nach oben klettert, aber – eben weil sie sich dreht – auch immer mal wieder an die gleichen Themen kommt.
      Wo es hingeht? Hm, ich würde sagen ganz tief in uns hinein und dann umso schöner und gestärkter wieder hinaus. 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Sabine

  • Marianne
    Antworten

    Hallo Sabine,
    es ist zwar das erstes mal dass ich was von dir lese,aber ich bin sehr dankbar es getan zu haben.
    ICh fühle genauso und auch anders.Diese ständige Kopfschmerzen,und durch die \”Dunkelheit\” zu gehen, und alles zu reinigen aus früheren zeiten/Leben,glaubenmustern…zehrt ganz schön an die Kräfte…Ich vertraue und doch frage ich mich immer wieder,wie lange noch?
    Es gibt Tage wo ich sehr zweifel.So oft sage ich freunde/Termine ab…weil ich wieder ohne Vorwarnung \”Symptome\” schmerzen habe..und habe das Gefühl immer mehr mich in den \”dunkel Gefieder\”zu verlieren..Nur auf das \”alte\”konzentriert zu sein.Habe das Gefühl kaum noch Licht zu sehen…Ich weiß dass es nicht so ist…und dennoch,wieso ich endlich an meine Visionen/Aufgaben/Wünsche arbeiten,sehen, wenn ich nur auf das alte,dunkel fokussiere? Ich weiss dass ein voller Kelch nichts neues empfangen kann,dennoch ist es sehr Mühsam es zu leeren…Als ob keine Platz mehr für Licht und Freude wäre…
    Ich weiss tief in meinem Herzen es wird besser…Aber wann?
    Danke für deine Worte.Es tat gut zu lesen,dass ich nicht alleine bin.

    • Sabine
      Antworten

      Liebe Marianne,
      ich danke Dir sehr für Deine Worte. Nein, Du bist nicht allein. Niemand ist allein, aber ich weiß, dass sich das oft so anfühlt. Jetzt haben wir uns schon so weit entwickelt und an uns gearbeitet und trotzdem scheint es manchmal nicht voran zu gehen. Da hilft es, einfach mal einen Schritt zurück zu gehen und sich das ganze wertfrei anzuschauen. So ganz ohne Urteil. Mir fällt auf, dass es immer wieder heisst, dass wir \”in den Fluss\” kommen müssen, uns dem Fluss des Lebens hingeben sollen. Das ist für mich eine der schwersten Übungen überhaupt. Wenn ich das geschafft habe, d a n n habe ich es geschafft. 🙂 Wenn Du magst, lies meinen neuen Text hier. Da gehe ich auf das Wesen der Angst und Dunkelheit in uns ein.
      Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Deinen Weg!
      Sabine

  • der Eine
    Antworten

    Hallo Allerseits

    Ich merke, wie heftig mit der Vergangenheit gekämpf wird…
    Aber… die ist nun mal vergangen und wir dürfen jetzt, die sein, die wir sein wollen, ohne die Vergangenheit.

    Leider identifizieren wir uns immer noch mit den Egos vergangener Leben, so wie mit dem Ego dieses Lebens.

    Oder aber wir lassen los von den Egos und werden ganz NEU im Jetzt als göttliche Präsenz des Lichts und der Liebe.

    Die Frage ist nur, warum halten wir noch an die Vergangenheit? Was für einen Wert sehen wir darin?

    Warum an die egoistische Heilerin noch hängen, wenn ich jetzt ein ganz anderer sein kann?

    Egal was wir jemals in irgendeinem Leben ohne Liebe getan haben, ist ILLUSION, Matrix….

    Wir wollen aber JETZT Liebe sein und keine Illusion mehr. Also sollten wir uns mit nichts Vergangenes mehr identifizieren.

    Ja… sicher ist alles in der Seele gespeichert und im Zellbewusstsein. Aber wir sind der göttliche Geist und alles andere sind unsere Schöpfungen. Also können wir jederzeit unsere Schöpfungen verändern… neutralisieren. Sprich alles gespeicherte Vergangene, das wir nicht haben wollen, löschen.
    Und am leichtesten geht das, in dem wir uns nicht mehr damit identifizieren.

    Aber wollen wir das auch?
    Oder wollen wir doch noch ein wenig stolz und eitel sein, ob unserer so tollen Rollen in anderen Leben?
    😉

    • Sabine
      Antworten

      Lieber Einer,

      ein spätes Dankeschön für Deinen Kommentar, der mich ja wieder mal zum Nachdenken inspirierte, wie Du sicherlich schon gesehen hast: https://schoepfergoetter.com/2017/03/04/mit-der-liegenden-acht-zu-harmonie-und-frieden/

      Ich kämpfe jedoch nicht mit der Vergangenheit, sondern benutze sie, um glücklicher, freier, selbst-bestimmter im Hier und Jetzt zu leben. Mir hilft das, meinen mich blockierenden Glaubensmustern auf die Spur zu kommen. Masochistisch veranlagt bin ich nicht. 😉

      Liebe Grüße
      Sabine

  • Ursula
    Antworten

    Hallihallo liebe Sabine,

    ich habe vorhin erst deine Seite entdeckt und finde deinen Bericht richtig genial! Es ist so abgefahren was alles möglich ist. Woran wir uns erinnern können, wenn wir bereit sind hinzuschauen und wenn wir bereit für Heilung und Transformation sind. ?

    Ich hatte letztes Jahr eine sehr heftige Zeit in der es sich anfühlte, als würde ich eine alte Haut nach der anderen abstreifen. Ich hatte so oft das Gefühl zu sterben, innerlich oder eben Teile von mir, dass ich nur noch loslassen und mich diesem Prozess hingeben konnte und auch wollte. Ich war bereit in die dunkelsten Ecken zu schauen um zu verstehen.

    Und dennoch spürte ich trotz dieser Turbulenzen eine so wundervolle innere Stille die vollkommen neu für mich war. Ich erhielt in dieser Zeit so viele Botschaften meiner Seele die mir dabei halfen zu verstehen was da bei mir und mit mir geschieht. Auch das wunderte mich sehr. Vor noch 2 Jahren wäre ich in solch einer Situation vermutlich zu kaum etwas fähig gewesen. ?

    Es zeigt, wie sehr wir an all unseren Erfahrungen wachsen. Vor allem an den scheinbar schwierigen. Es ist schön zu sehen wieviele Menschen sich auf ihrem Herzensweg befinden und wie ein jeder mit seinen Herausforderungen umgeht.
    Ich habe hier schon ein paar schöne Impulse für mich entdeckt und werde sicher noch ein paar mehr entdecken. Herzlichen Dank dafür. ?

    Ganz liebe Grüße,
    Ursula

    • Sabine
      Antworten

      Liebe Ursula,

      danke Dir für Deine Worte. Ja, in der Tat sind mittlerweile sooo viele auf ihrem Herzensweg oder zumindest auf dem Weg dorthin. 😉 Auch ich hätte mir vor zwei Jahren noch nicht vorstellen können, einmal einen derartigen Blog zu schreiben…
      Ich freue mich sehr, wenn ich behilflich sein konnte und es freut mich auch sehr, wenn ich Rückmeldungen auf meine Beiträge erhalte, weil ich dann weiß, dass ich nicht nur so ins Blaue hinein tippe, sondern das hier auch noch mehreren hilft, nicht nur mir selber. 🙂

      Alles Liebe für Dich
      Sabine

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