Ach wie gut, dass niemand weiß, …

 In Soulstice, Was wirklich zählt

Ihr Lieben,

heute Morgen habe ich wieder einmal erfahren, wie gut unser Seelenteam zusammen mit der geistigen Welt für uns arbeitet. Das mitzuerleben war Pronoia von Feinsten. (Was Pronoia ist, habe ich hier erklärt). Heute Nacht kam unser Sohn zu uns ins Bett gekrochen, weil er einen Alptraum hatte. Da er ja schon zwölf ist, wurde es dann doch ziemlich eng und ich schlief nicht mehr wirklich tief und fest. Ich wachte um zwanzig nach vier auf und dachte „nö, das ist doch ein bisschen sehr früh, oder?“ Aber ich war irgendwie wach und so stand ich eben doch auf und widmete mich meiner neuen Morgenroutine. Das ist jetzt schon die vierte Woche, die ich das „durchhalte“ und ich muss sagen, dass es gar kein Durchhalten mehr ist. Es ist schon fast zu einer Gewohnheit geworden und ich wache ab und an sogar schon ohne Wecker um fünf Uhr auf. Das gefällt mir. Das mit der 90/90/1-Methode konnte ich hingegen noch nicht so durchgängig integrieren. Muss vielleicht aber auch nicht sein. Wenn ich mich jedoch daran halte, arbeite ich in dieser Zeit wirklich gut und konzentriert.

Die heutige Widmung geht an die Erkenntnis, dass ALLES einem Zweck dient und einen Sinn hat. Amen. Auch das frühe Aufstehen heute hatte seinen Zweck: Erkenntnisgewinn. Und zwar Erkenntnis im Sinne von Erleuchtung. Von Heureka! Von ACH SOOOOO! Mannomann, könnte ich schon wieder sagen. Aber dass mich meine Guides dafür immer so früh aus dem Bett holen müssen, ts.

In meinen Morgenseiten beschäftigte mich heute der Gedanke an meinen letzten Post und ob ich auch richtig rüber gebracht habe, worum es mir bei der Einrichtung des Wertschätzungsknopfes geht. Und schwupps, da waren sie wieder: so viele mit Ängsten verbundene Glaubenssätze rund ums Thema Geld, Mangel und Zugehörigkeit. Nee, ne? Ich dachte, damit wäre ich jetzt endlich mal durch oder zumindest soweit, dass ich sagen könnte, ich bin auf einem zufriedenstellenden Level. Schließlich geht es mir gut. Ich dachte auch, dass es mir an nichts mangeln würde. Nun ja, einen Mangel habe ich ja auch nicht in dem Sinne – eher etwas zu viel. Zu viele alte Glaubenssätze, die mich immer noch begrenzen. Und ich fragte mich, warum? Wieso? Weshalb? Kennt Ihr noch aus der Sesamstraße, oder? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm… Auch so ein Reim, den ich heute so nicht mehr unterschreiben würde, da er ja impliziert, dass, wer fragt, erst einmal dumm ist. Obwohl ja überhaupt zu fragen schon mal ziemlich schlau ist, wie ich finde. Wer erst einmal damit angefangen hat, alles oder zumindest vieles zu hinterfragen, kommt sowieso auf die tollsten Gedanken und erlebt so einige Aha-Momente. Ich liebe diese Aha-Momente! Ich glaube, das ist auch ein Grund dafür, dass ich so vieles wissen will und niemals das Gefühl habe, es ist jetzt genug. So, wie heute Morgen.

Ich machte mir also Gedanken, ob das eine gute Idee war, oder ob es nicht gierig rüberkommt. Oh, dachte ich, da sind sie ja schon wieder, jede Menge alter Glaubenssätze. Mein Verhältnis zu Geld scheint wohl doch noch nicht so entspannt zu sein, wie ich angenommen hatte – oder ich bin jetzt mal wieder auf meiner Erkenntnisspirale eine Ebene höher gekrabbelt und wieder an einem Punkt angelangt, an dem jetzt dieses Thema auf einer anderen Ebene betrachtet werden will. (Zur Idee der Erkenntnisspirale siehe hier: Über Prozesse, Psychohygiene und Ambrosia) Denn ich war mir sicher, dass das ganze Thema auch an der Wertschätzung hängt, die ich mir selbst entgegen bringe. Nach dem Motto, warum sollten mir die Menschen Wertschätzung entgegen bringen, wenn ich mich noch nicht einmal selbst genug wertschätze? Bzw. schätze ich mich nur dann wert, wenn es die anderen auch tun? Ihr merkt schon, wie sich hier die Katze in den Schwanz beißt, oder? Doch wir denken manchmal so verquer. Ist das nicht verrückt? Als diese Gedanken so in meinem Kopf ihre Runden drehten, wurde mir immer mehr bewusst, dass es mal wieder an der Zeit ist, dass ich mit mir eine Klopfsession einlege und mich ein wenig selbst coache. Da es früh genug war, hatte ich ja locker eine halbe Stunde Zeit dafür. So begann ich damit, mir Glaubessätze, Ängste und Befürchtungen zu notieren, wie

Die Leute könnten mich für gierig halten.
Sie könnten denken, dass ich das hier nur wegen des Geldes mache.
Ich sage ja immer, dass ich das nicht tue, aber was ist, wenn das gar nicht stimmt? Dann lüge ich. Dann belüge ich mich und sie. Dann bin ich gar nicht die, die ich vorgebe zu sein.
Ich bin eine Lügnerin.
Ich lüge mir und anderen was vor.
Warum lüge ich?
Ich lüge, um mich zu schützen. Weil ich Angst habe, entdeckt zu werden.
Hä?

Und dann kamen auch schon die Erinnerungen aus meiner Kinder- und Jugendzeit, in der ich Geld geklaut hatte. Au weia, dachte ich, nicht schon wieder das. Denn daran hatte ich doch schon gearbeitet und dachte, es wäre jetzt gut. Vergeben und vergessen, eben Vergangenheit. Aus und vorbei. Nein. War es nicht. Ich schrieb weiter:

Ich habe die Vergebung nicht verdient.
Ich bin durch und durch schlecht.
Ich kann nur genug haben, wenn ich anderen etwas wegnehme.
Ups.

Dieser letzte Satz erinnerte mich an den Kommentar zu meinem letzten Post, Der Gott des Geldes, in dem der Eine eben auch genau das beschreibt: „Geld ist Energie. Und wer Geld von einem anderen nimmt, nimmt ihm seine Energie weg!“ Das kann ich so nicht sehen. Überhaupt nicht. Denn erstens ist genug für alle da. Wir haben keinen Mangel an Energie. Nur ist diese Energie nicht gleichmäßig verteilt. Das muss sie aber auch nicht sein, denn dann wäre sie auch nicht im Fluss. Wenn alles Wasser jetzt dort bleiben würde, wo es jetzt gerade ist, was würde denn dann passieren? Die Seen würden umkippen, es würde nicht mehr regnen etc. Wir hätten keinen Kreislauf mehr, denn es könnte weder etwas zu- noch etwas abfließen. Die Folge wäre Stagnation, Stillstand, ein langsames Absterben. In die ganze Diskussion, dass das Geld an sich ja sowieso nichts wert ist, weil nicht gedeckt durch Gold, Silber etc. will ich hier gar nicht einsteigen. Und auch nicht in die ganze Event-, Reset- und Kabalegeschichte. Da gibt es andere Quellen, die sich eingehend mit diesen Themen beschäftigen. Wen das genauer interessiert, kann sich z.B. durch Wolfs Nebadonia lesen. Lasst Euch dabei jedoch nicht verunsichern, sondern bleibt beim Genießen dieser Infos ganz in Eurer Mitte und prüft immer, was es mit Euch macht. Bei Angstzuständen bitte sofort klopfen, runter von der Seite und evtl. energetisch reinigen! Ich nehme vieles nur noch zur Kenntnis, aber inhaliere es nicht mehr so, wie zu Beginn meiner spirituellen Reise. Mich hat damals einiges erstmal aus den Socken gehauen, bis ich gelernt hatte, damit umzugehen. Die Vorstellung, dass vieles bei Star Wars gar nicht so weit hergeholt ist, muss man ja auch erst einmal verdauen.

So, aber zurück zum Thema. Dieser Glaubenssatz, „Ich kann nur genug haben, wenn ich anderen etwas wegnehme“, ist sehr verbreitet und ich stand heute Morgen fassungslos davor. Echt, ich konnte nicht fassen, dass davon immer noch was da war bei mir. Dann überlegte ich, aus welchem Grund ich denn damals geklaut hatte. Und dann war da auch noch diese Scham, die ich immer noch darüber empfand. Und daher auch der Titel „Ach, wie gut, dass niemand weiß, … dass ich mal geklaut habe“. Also meditierte ich darüber, bat um den Beistand von Erzengel, Michael, Raphael, Gabriel sowie von der Unsichtbaren Therapeutin und Gabriele und um Auflösung dieses Glaubenssatzes mit all seinen Ursachen und Konsequenzen. Dann holte ich noch alle Seelenanteile wieder zurück, die durch das Geschehene abgespalten worden waren und auch alle Talente, Fähigkeiten und Emotionen, die mir nach göttlichem Recht zustehen etc. Das habe ich in einem Seminar bei Ellen Kosma Siebensonne gelernt und fand diese Art der Glaubenssatzauflösung sehr wirkungsvoll.

Ja, und auf einmal fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Als ich im letzten Jahr meine QHHT-Session bei Gabriele hatte, habe ich vom Universellen Bewusstsein eine ganz klare Botschaft der Fülle erhalten. Sie sagten wörtlich über mich:

„Jetzt ist die Zeit der Veränderung. Jetzt kann sie (Sabine) das auch, jetzt hat sie die Kraft. Jetzt kann sie Altes loslassen. Jetzt kann sie den neuen Weg gehen, denn sie wird frei sein. Alles ist für sie bereit. Für sie ist gesorgt. Es wird an nichts mangeln. Kein Mangel. Kein Mangel. Freude und Fülle und Liebe. Viel Liebe und Licht in ihrem Leben. Ganz hell. Sie scheint ganz hell und ist jetzt bereit, dass sie auch scheinen kann und auch andere Menschen den Schein sehen können. Keine Angst haben, sie braucht keine Angst haben. Es ist alles gut und wir sind immer da. Schutz ist da.“

Kein Mangel. Freude und Fülle und Liebe.

Jetzt *weiß* ich ganz genau, dass das nicht nur eine Botschaft für mich war, sondern auch für Euch alle. Es herrscht kein Mangel, sondern Freude, Fülle und Liebe. Und das in unerschöpflicher Art und Weise. Ich sah auf einmal meine jetzige Situation, in der ich zurzeit fast nichts verdiene, da ich nur auf Anfrage arbeite – also nicht aktiv Marketing betreibe, weil ich gerade so viele andere Dinge erledige. Ich lebe also auf Kosten meines Mannes. Er ist derzeit unser Ernährer – und ich fühlte mich immer schlecht dabei. Das entsprach in keinster Weise meiner Vorstellung vom Leben einer unabhängigen, emanzipierten Frau. „Hausfrau und Mutter“. „Pfffh“, machte ich verächtlich, „dafür habe ich aber nicht studiert“… Ja, und manchmal war ich noch nicht einmal Hausfrau. Naja, und Mutter manchmal auch nicht – zumindest nicht so eine, wie ich gerne immer wäre. So gelassen und über allem stehend, immer in der Liebe und das “Richtige” machend, Ihr wist schon… 😉

Und er ernähret sie doch.

Ja, ganz genau. Es wird für mich gesorgt. Auch wenn ich kein Geld verdiene, wird für mich gesorgt. Einfach, weil ich da bin. Weil ich ICH BIN. Einfach so. Heul, … Ich bin so dankbar für diese Erkenntnis. Und ich darf das annehmen. Einfach, weil ich bin. Denn ich darf sein. Ich. Darf. Sein. Ich darf Fülle erfahren und genießen, auch wenn ich materiell nichts ernte.

Kennt Ihr die Geschichte von der Maus Frederick von Leo Lionni? Sie ist ein gutes Gleichnis dafür, wie wir alle etwas beitragen, auch und gerade weil nicht alle das Gleiche beisteuern. Jeder einzelne und seine individuelle Gabe ist so wichtig, um diese Welt zu der phantastischsten aller Welten zu machen – und vor allem ist es die Gabe, einfach nur Du selbst zu sein.

Alles Liebe von

Sabine

P.S.: Das Bild zeigt die Innenseite des Buchdeckels von “Frederick und seine Mäusefreunde“. Falls Ihr noch ein schönes Geschenk sucht… 😉

P.P.S.: Was es mit dem Wertschätzen-Button auf sich hat, erfahrt Ihr hier.

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Showing 3 comments
  • Uta Karin Tag-Bertram
    Antworten

    Liebste Sabine,
    ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Einfach nur ja, ja, ja ja jetzt hast du`s. Vor Jahren ging es mir genau so.
    Immer unabhängig, 2,3 Jobs eigenes Geld 3 Kinder und immer tun, tun, tun. Also tust du was, hast du was verdient.
    Es war soooo schwer zu erkennen und anzunehmen, daß wir auch tun wenn wir sind. Wie du sagst es fließt immer auch das Leben, das Wasser und das Geld und die Liebe u.v.a.m.
    Wenn wir ganz still sind können wir es hören, wie es fließt. Unser Blut fließt= Fülle, der Atem= Fülle soo viel überall.
    Durch mein 4. Kind durfte ich all die Fülle erkennen. Auch mein Mann sorgt für Fülle in unserem Leben und ich sorge für seine Erfüllung ich bin dankbar für sein tun und er ist dankbar für mein tun. Bist du erfüllt von deinem tun sorgst du für Fülle. Und der Wertschätzen-Button ist nur eine Möglichkeit. Ich schätze dich Wert für deinen Mut dein Leben, deine Gedanken mit dir Unbekannten zu teilen. Und du bist so klar und guuut darin.
    Schick den Zweifel fort, du kannst dir so wie so nicht denken was sich Andere denken. Denke nur:\” Ich bin es mir wert der Fülle diesen Knopf einzurichten und bin sehr gespannt auf welch wunderbare Weise sie noch zu mir fließt.\” Ich umreiche dich und segne dich und dein Sein. Uta Karin

  • Der Eine
    Antworten

    Liebe Sabine!

    Das Schöne ist, wir können uns alles zurecht biegen. Das heisst, wir können wählen, was wir glauben WOLLEN, damit wir dann … glücklich und zufrieden mit uns selbst sind!
    Das ist ok so. Das mache ich ja auch!

    Sicher …man kann sagen… das Geld als Energie soll sich bewegen und nicht stagnieren… nach dem Vorbild der Natur!
    Also schön immer hin und her zwischen uns!

    FÜR MICH implementiert das aber eine ABHÄNGIGKEIT!

    Wenn manche sagen, das ist mir egal, ich bin halt abhängig von den anderen – in welcher Form auch immer – dann ist das halt so. Punkt!

    Ich für mein Selbst strebe Unabhängigkeit an und dazu brauche ich mein Schöpferpotential.

    Es gibt nur ein klitzekleines Problem dabei.
    Schöpfermacht erfordert ein höheres Bewusstsein. Das normale menschliche Bewusstsein hat keinen Zugang zu Kräften, die ausserhalb des Körpers durch reinen Willen wirken.

    Manche sagen, wir sollten uns mit der Seele und mit dem höheren Selbst verbinden, damit wir dieses höhere Bewusstsein erreichen.
    Nun… das ist, was … manche glauben!

    Aber zurück zum Geld….

    Wenn du dieses Spiel der Dualität gerne spielen willst… und wertschätzend Geld nehmen und geben willst, dann… ist das ok so!

    Wie gesagt … Geld ist Symbol der Abhängigkeit, des modernen Sklavensystems!
    Denn… du kannst nicht einfach so, soviel davon besitzen, wie du willst.
    Du musst die Regeln des räuberischen Systems respektieren, um zum Geld zu kommen: ehrlich arbeiten oder andere bestehlen!

    Egal wie… du bist nicht frei!

    Du MUSST IMMER WAS LEISTEN, um dafür Geld von jemand anderen zu bekommen!
    Aber wenn du ehrlich arbeitest, wirst du nicht allzuviel Leistung erbringen können.
    Also… lassen manche andere für sich arbeiten. Und sie bestehlen somit ihre Untergebenen, sie bereichern sich an ihnen.
    Und andere wenden miese Tricks an, um andere zu bestehlen.

    Wie auch immer….

    DAS ist das räuberische System.
    Und ich will nicht daran teilhaben!

    Ich strebe die Freiheit, die eigene Schöpfermacht an!!!

    Dann gibt es nur mehr eines was wir miteinander TEILEN: … die Ideen.
    Und die kommen von der Quelle und gehören niemanden bestimmten!
    Daher… kein Copyright!

    Dann… haben wir ECHTE FÜLLE!
    …ein Paradies auf Erden!

    🙂

    • Richard
      Antworten

      Diese Aussage von Dir kann Ich so nicht mit Dir und Anderen Teilen.
      Wegen des Geldes – was immer Geld sein mag – wurden verschiedenste Sklaven- und Menschenhaltungs-Systeme erdacht, doch Geld an sich ist
      Zu keiner Zeit das Symbol für ein Sklaven-System an sich.
      Richard

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