Auf Reisen

 In Soulstice

Ihr Lieben,

ich grüße Euch! Die letzten drei Wochen waren eine unglaublich intensive Zeit für mich, obwohl oder gerade weil ich mich sehr zurückgezogen habe. Ich habe die Rauhnachtschannelings von Adriana Meisser und der Geistigen Welt sehr genossen und konnte mich dieses Jahr wirklich auf diese Zeit zwischen den Zeiten einlassen. Ich konnte das Jahr 2017 in Ruhe verabschieden und mit allem, was war noch einmal Frieden schließen, obwohl es da nicht so viel gab, mit dem ich noch Frieden zu schließen hatte. Das war früher auch anders. Ich habe Heilung erfahren, trank vom Brunnen des Mitgefühls und stand an der Schwelle zur Welt. Was für magische Momente! Gestern Abend war ich dann bei Adrianas großem Jahreschanneling und es hat mich besonders gefreut, dorthin zu gehen, weil zum ersten Mal auch mein Mann dabei war. Adrianas leichte und witzige Art, St. Germain zu channeln, hat er durch „Zufall“ mal gesehen, weil ich in der Küche, während ich das Abendessen zubereitete, noch einmal das Channeling von der Wintersonnenwendfeier laufen ließ. Er blieb ziemlich lange und ganz fasziniert vor dem Tablet stehen und meinte schließlich: „Die ist ja lustig. Wer ist denn das?“ 🙂

Als wir gestern Abend so dasaßen und warteten, dass St. Germain „hervorkommt“, war es für mich sehr bewegend, als er auf einmal da war. Eine richtige Liebesenergie. Das war schön zu spüren und er machte uns auch noch einmal ganz explizit darauf aufmerksam, dass 2018 das Jahr des Fühlens werden würde. Denn in den Gefühlen stecke die Kraft zum Wandel. Dafür sollten wir uns Zeit nehmen. Zeit nehmen, uns zu spüren. Zeit, uns die Schöpfung anzusehen, die wir eigens kreiert haben. Und sie zu fühlen. Wir sollen uns auch erlauben, Dinge nicht zu wissen. „Bitte, vertraue auf Dich“, sagte St. Germain. „Du bist die Wahrheit! … Du bist phantastisch! Außergewöhnlich! Wunderbar! Pur aus Licht!“ Dann werde schließlich eine Zeit kommen, in der, wenn wir den Satz hörten „Du bist es wert, geliebt zu werden.“ ganz selbstverständlich antworten würden: „Ja, ich weiß.“ 😉

Wir sind hier, um den Wandel mitzugestalten. Diesen Bewusstseinswandel, der die Welt in ein neues Zeitalter führt. Dass es viele von uns braucht, habe ich in den letzten Wochen mehrmals gehört. Und wir sind mittlerweile viele und wir haben ähnliche, doch trotzdem ganz individuelle Wege beschritten. Sind oft noch in starren Mustern aufgewachsen und haben all diese Glaubensmuster und wie wir zu sein hätten, inhaliert – was es uns jetzt nicht immer ganz leicht macht, einfach mal das Hirn abzuschalten und einfach nur zu fühlen. Ich zitiere immer wieder gerne aus Andreas Bouranis Lied „Sein“:

„Ich stelle was ich fühle,
über alles was ich weiß.
Ich bin in mir daheim,
hier schließt sich der Kreis.“

Ich liebe diesen Song über alles und muss meistens weinen, wenn ich ihn höre, weil er mich so sehr berührt. Ich wünschte, er würde auch mal eine englische Version davon aufnehmen, so dass es sich weiter verbreitet. Hier könnt Ihr den ganzen Text lesen. Er ist wunderbar. Ja, und genau darum geht es, um dieses Ankommen in uns selber. In Zuhause habe ich schon einmal darüber geschrieben. St. Germain sprach gestern darüber als er sagte: „Bitte seid Sprachrohr (der Liebe). Ihr könnt für das einstehen, was Euch wichtig ist. Ihr werdet Euch finden und dann wird Eure (innere) Welt beben.“ Und ja, genauso ist es. Ich bin gerade wieder sehr intensiv dabei, mich ein Stück weit mehr zu finden. Meinen inneren Kern, meine Seelenessenz.

Um mein geschäftliches Tun mit meinem Seelenplan in Einklang zu bringen, habe ich an einem Emerge Retreat mit Sabine Messner von SoulPurposeBranding teilgenommen. Ein Großteil dieses Seminars war der Erfahrung unserer Selbst als unsere Seelenessenz gewidmet. Dazu unternahmen wir eine Seelenreise im Laufe derer wir an verschiedenen Stationen Halt machten. Ich werde hier jetzt nicht super eingehend darüber berichten, denn es würde die Erfahrung derer beeinflussen, die sich entscheiden, dies auch mal zu versuchen. Doch nur soviel: Eine der Stationen bedeutete „Die Bestimmung hinter der Bestimmung“ (The purpose behind the purpose). Diese Station erzählt uns darüber, wie das, wenn wir unser höchstes Potenzial leben und unserer höchsten Bestimmung folgen, in das Große Ganze einspielt, das größere universale Schicksal mitbestimmt. In dieser Station sah ich mich in einer goldenen Wüste (wie in Dubai) als Beduine. Obwohl ich sozusagen der Stammesführer war, so war ich doch auch einer von ihnen, einer des Stammes. Ich war wie ein König und weiser Ältester in einem. Alles war gut. Es war windig und heiß. Alles war perfekt so, wie es war. Es war Aufbruchstimmung. Ich stand also da und ein weiterer Beduine kam und brachte mir mein Kamel. Außerdem gab er mir ein Geschenk, einen Ring aus schwarzem Ebenholz. Als er ihn mir überreichte, sagte er zu mir:

„Es ist eine Ehre, mit Dir zu gehen. Es ist eine Ehre, Dir zu dienen.“

Und obwohl ich als Beduine einen gewissen Respekt der anderen spürte, so war ich doch nicht höher gestellt als sie. Wir waren alle auf der gleichen „Stufe“. Es gab keine Stufen. Wir waren alle eins.

Die Bilder dieser Wüste zu sehen, war für mich sehr berührend, denn auch das fühlte sich nach Zuhause an. Es war einfach so ein warmes Gefühl im Herzen, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Das hatte ich, als wir in Dubai lebten, gar nicht so erlebt – oder nur kurz mal. Ja, und ich fühlte mich dort als Beduine so zufrieden, so erfüllt. Ich tat einfach, was ich eben tat und alles war gut so, wie es war. Es war gut, in der Gemeinschaft zu sein. Es war gut, ihr zu dienen. Es war gut, respektiert und anerkannt zu sein. Es war gut, einfach ein Teil des Großen Ganzen zu sein. Teil der Schöpfung. Der großen, allumfassenden Schöpfung, aber auch Teil meiner eigenen Schöpfung. Meiner eigenen Kreation. Und einfach so zu sein. Alles einfach so zu nehmen, wie es war. Der Wind, die Sonne, der Sand überall. Das beständige Transformieren der Landschaft und von uns. Das Wandeln von einem Ort zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten. Da war keine Unruhe, keine Begeisterung, Erregtheit oder Aufgeregtheit, es war auch kein Zustand unermesslichen Glücks. – Und doch war es auch das. Zwar keine Aufgeregtheit, doch diese unbeschreibliche Zufriedenheit, das Leben einfach so anzunehmen und zu leben, wie es eben war. Frieden. Innerer Frieden. Es, das Leben, alles schien kein Ziel zu haben. Wir als Beduinen sind einfach aufgebrochen, weil es an der Zeit war, aufzubrechen. Es war einfach der Weg. Die Erfahrung des Weges. Nicht umsonst heißt es ja immer wieder, wie auch gestern Abend durch St. Germain: „Der Weg ist das Ziel.“ Es ist so wahr. Der. Weg. Ist. Das. Ziel.

Und als dann St. Germain mit genau diesen Worten schloss, die der Beduine zu mir sagte, „Es ist eine Ehre, Dir zu dienen“, da konnte ich kurz nicht mehr, saß da und konnte meine Tränen nur mühsam zurückhalten, weil mich dieser Satz so tief im Herzen, in meiner Seele, in meiner Essenz berührte. Weil ich ihn zum ersten Mal als wahr erkennen –  erfühlen – konnte.

Ja, es ist eine Ehre.

Und so ist es auch mir eine Ehre, Dir zu dienen … mit allem, was Ich Bin.

Namaste

Sabine

P.S.: Das Bild zeigt die Wüste nördlich von Dubai, aufgenommen am 1. April 2013. 1.4.2013 ist eine numerologische 11, eine Meisterzahl und auch die Zahl unseres jetzigen Jahres, 2018, ist eine 11. Hmmm, Zufälle gibt’s… 😉

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Showing 3 comments
  • Tanja Angela Marien
    Antworten

    Ein so wunderbarer Text, der mich zu Tränen gerührt hat.

    Aus der Tiefe meines Herzens danke dafür.

    • Sabine
      Antworten

      Oh, Du Liebe, ich danke Dir.
      Herzlichte Grüße
      Sabine

  • Der Eine
    Antworten

    Gib alles auf, wer du GLAUBST, zu sein.
    Und SEI einfach!
    Dann hast du es geschafft!

    Dann ist die Leere in dir und es gibt keinen Grund mehr … traurig zu sein!
    Alles ist dann gelöst…
    😉

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