Feiere Deine Einzigartigkeit

 In Soulstice

Trotz aller Alltagshektik bleibt Weihnachten für mich eine magische Zeit. Ich beobachte, wie die Vorweihnachtszeit jedes Jahr ein bisschen weniger förmlich wird. Immer mehr Menschen machen sich insgesamt weniger Stress, um es allen Recht zu machen. Da werden Fenster nicht mehr geputzt, das Wohnzimmer bleibt unvollendet, die Wäsche ungewaschen.

Wird die Zeit dadurch jetzt weniger feierlich? Nein, im Gegenteil. Die Menschen freuen sich, dass sie sich treffen, dass sie Zeit miteinander teilen können. Es wird wieder mehr gebastelt, mehr miteinander kommuniziert, gemeinsam gelacht und gespielt.

Auch wir hatten dieses Jahr wieder viele Nachbarn und Freunde zum Adventskaffee zu Gast. Ich war mir nicht sicher, wie ich das mit der Vorbereitung inmitten unseres Programm-Launches würde bewerkstelligen können. Doch ich wusste, es würde gehen.

Rein vernunftbetont hätte ich noch letztes Jahr gesagt: Nö, bist Du verrückt? Das kann doch nicht gehen. Wie kann denn bitteschön am 12.12. unser neues Programm starten und nur drei Tage später soll das ganz Haus geputzt, alle Plätzchen gebacken, die Snacks vorbereitet und alle super entspannte Gastgeber sein?

Zugegeben, es war ganz schön knapp. Trotzdem war beim Eintreffen der Gäste alles bereit. Naja, fast. Doch was nicht fertig war, wurde noch fertig gestellt und es hat gar nicht gestört. Wie wir das alles geschafft haben, weiß ich nicht mehr genau. Wahrscheinlich mit dem Mut zur Lücke und gnadenloser Priorisierung.

Die Belohnung war ein schöner, ungezwungener Nachmittag in großer Runde mit jeder Menge guter Stimmung, glänzenden Augen im Kerzenschein und richtig guten Vibrations.

Es wird immer klarer, dass sich das MÜSSEN mehr und mehr verabschiedet und das DÜRFEN immer größeren Raum einnimmt.

Das hat auch sehr viel mit unserem Selbstwert zu tun. Mit dem Wert, den wir uns selbst und unseren Bedürfnissen beimessen. Je mehr wir uns selbst wert-schätzen, desto mehr erkennen wir den Wert, den es hat, wenn wir unserer Freude und unseren Bedürfnissen folgen. Dadurch blühen wir auf. Wir spüren immer öfter unser Herz und je mehr wir das tun, desto weniger haben wir das Gefühl, den Erwartungen anderer entsprechen zu müssen. Denn dem einzigen, dem wir entsprechen müssen, ist uns selbst.

Im nächsten Jahr wird es NOCH stärker um Deine Authentizität gehen. Alles, was Dir, Deinem wahren Wesenskern nicht mehr entspricht, wird sich von Dir verabschieden wollen. Du hast es in der Hand, wie das geschieht. Entweder bewusst, in Würde, mit dankbarer Entschlossenheit und Wertschätzung. Oder eher unbewusst, mit viel Tamtam, Drama und großen Wellen, weil Du noch an Altem festhalten willst, das Dir vielleicht vertraut, aber nicht mehr dienlich ist in der Neuen Zeit.

Wie Du mit Deiner erhöhten Energie umgehen möchtest, bestimmst Du ganz allein. Folge der Angst oder der Freude. Spiele nach alten oder nach neuen Noten. Lasse zu, dass andere Dein Leben bestimmen oder sei Dein eigener SchöpferGott.

Was in Zukunft auf keinen Fall mehr funktionieren wird, ist, sich zu verbiegen, um anderen zu gefallen. So zu tun, als ob. Den schönen Schein aufrecht zu erhalten, obwohl Dir eigentlich ganz anders zumute ist. Immer wieder JA zu dem zu sagen, was schon längst ausgedient hat – nur weil es eben immer schon so war.

All das funktioniert jetzt immer weniger. Wenn Du jetzt immer noch den (alten) Regeln folgen willst, obwohl die Neue Energie ein völlig anderes Vorgehen erfordert, wirst Du in Zukunft auf noch mehr Widerstand stoßen. Und dies wird sich in allen Lebensbereichen bemerkbar machen.

In der Vergangenheit war Leistung der Gradmesser für Erfolg. Heute ist es die Freude, die Erfüllung, der Sinn. Und die Möglichkeit, Deine Einzigartigkeit auszuleben und aus ihr heraus zu schöpfen. Für Dich und zum Wohle aller.

Und genau das wünsche ich Dir. Denn Du bist einzigartig. Du bist Meister Deines Lebens und Schöpferin einzigartiger Kreationen, die nur DURCH DICH in diese Welt geboren werden können. Danke, dass Du unsere Welt bereicherst, verfeinerst und vervollkommnest.

Auch dieses Jahr möchte ich Dich mit diesem Text von Sri Sri Ravi Shankar, dem Gründer der Art of Living Foundation, zu Weihnachten daran erinnern:

Du bist ein Meisterstück!

Eine Pflaume sagte einmal, „nur weil ein Bananenliebhaber vorbei kam habe ich mich in eine Banane verwandelt. Leider hat sich sein Geschmack ein paar Monate später verändert also wurde ich eine Orange. Als er sagte ich sei bitter wurde ich ein Apfel, aber er suchte weiter nach Trauben. Weil ich mich nach den Meinungen so vieler anderer gerichtet habe, habe ich mich so oft verwandelt, dass ich nicht mehr weiß wer ich bin. Wie ich mir doch wünsche, eine Pflaume geblieben zu sein und auf einen Pflaumenliebhaber gewartet zu haben!“

Nur weil eine Gruppe Menschen dich nicht so akzeptiert wie du bist, gibt es keine Notwendigkeit dich deiner Originalität zu berauben. DU MUSST gut über dich denken, weil die Welt deine eigene Einschätzung übernimmt. Duck dich niemals um Anerkennung zu ernten! Lass dein wahres Wesen niemals los um eine Beziehung zu gewinnen. Im Laufe der Zeit wirst du es bedauern, dass du deinen größte Herrlichkeit – deine Einzigartigkeit für eine momentane Bestätigung getauscht hast. Selbst Ghandi wurde von so vielen nicht akzeptiert. Die Gruppe, die dich nicht als DU akzeptiert, ist nicht deine Welt.

Es gibt eine Welt für jeden von euch, wo du als König oder Königin regieren wirst, weil du nur du selbst bist.  Finde diese Welt – tatsächlich wird diese Welt dich finden.

Was Wasser kann, kann Benzin nicht und was Kupfer kann, kann Gold nicht. Die Zartheit der Ameise ermöglicht ihr sich zu bewegen und die Starre des Baumes ermöglicht ihm verwurzelt zu bleiben. Alles und jeder wurde entworfen mit einem Anteil Einzigartigkeit, um einen Zweck zu erfüllen, den wir nur erfüllen können in dem wir unsere Einzigartigkeit SIND. Du, als nur Du, kannst deinen Zweck erfüllen und ich, als nur ich kann meinen Zweck erfüllen. Du bist hier um DU zu sein… nur DU.

Es gab eine Zeit in der Welt als ein Krishna notwendig war und er wurde gesandt. Eine Zeit als Christus notwendig war und es wurde Christus gesandt. Eine Zeit als Mahatma notwendig war und er wurde gesandt. Und es kam eine Zeit als du auf diesem Planeten notwendig wurdest also wurdest du gesandt. Lass uns so gut sein wie wir können.

In der Geschichte  des Universums  gab es niemanden wie dich und bis in die Unendlichkeit hinein wird es niemanden wie dich geben. Die Existenz hat dich so sehr geliebt, dass es die Form nach der du geformt wurdest zerbrochen hat, damit es jemanden wie dich nicht wieder geben kann.

Du bist ein Original. Du bist selten. Du bist einzigartig. Du bist ein Wunder. Du bist ein Meisterstück – deines Meisters Stück.

Feiere deine Einzigartigkeit.

Sri Sri Ravi Shankar

 

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben noch einen geruhsamen, freudvollen zweiten Weihnachtstag und freue mich, von Dir und Deinen Schöpfungen zu hören: Was hast Du schon hinter Dir gelassen? Was möchtest Du hinter Dir lassen? Was soll mehr oder neu in Dein Leben treten? Was ist Deine schönste, freudvollste, erfüllendste Vision?

Danke, dass Du da bist und Deinen Weg mit mir teilst. Ich sende Dir meine tief empfundene Liebe, Wertschätzung und ein großes Freudenfeuerwerk. Es ist so wunderbar, dass sich unsere Wege kreuzen.

Sabine Nikositute

P.S.: Noch bis zum 6. Januar kannst Du die 4 kostenlosen Videos “Die Kraft Deiner Selbstermächtigung” ansehen. Sie unterstützen Dich unter anderem dabei, Deine Einzigartigkeit zu entdecken und wertzuschätzen.

P.P.S.: Das Foto ist von Kalle Kortelainen.

Recommended Posts
Showing 4 comments
  • Hilke
    Antworten

    Schöner Text, beim Nachbarschafts-Kränzchen konnte ich die gute Laune direkt fühlen.

    Ich hab mal eine Frage in die Runde, bzgl. Wahrhaftigkeit und so:
    Da gibt es 2 Menschen, die ich sehr mag und regelmäßig sehe. Nun ist eine Umarmung dabei immer schön, ich mag das. Aaaaber: Jedesmal habe ich danach den anzen Tag den Geruch von deren Parfüm/ Rasierwasser an mir kleben und ich bin sehr geruchs-“medial”. (Bei allen natürlichen Düften kein Problem.)
    Wie um alles in der Welt steige ich aus der Umarmungskiste wieder aus, ohne zu verletzen. Hast du od. jemand einen Tip, ohne Lüge (“allergisch” zu sein o.ä.)??? Einen adäquaten Satz od.so? Daß es auch auf den Ton ankommt ist klar, die eine Dame ist aber auch noch schwerhörig, da müßte ich schon laut reden. Und ich sehe sie nur auf der Straße wenn wir uns begegnen, also nicht in einem stillen Raum.
    Danke und liebe Grüße, dir Sabine auch eine gute Zeit

    • Sabine
      Antworten

      Liebe Hilke,
      auch, wenn Dir das vielleicht ein wenig heikel vorkommen mag: Ich glaube, dass Du mit einer ehrlichen Ansage am besten fährst. Denn es hat ja keinen Zweck, sich selbst zugunsten anderer zu verbiegen.
      Wenn Du der alten Dame erklärst, dass Du (in letzter Zeit) das Parfum anderer Menschen nur noch schwer ertragen kannst, weil Deine Nase so empfindlich reagiert, dann versteht sie das sicher. Vielleicht so: “Wie schön, Dich zu sehen, “Gerda”! Ich würde Dich ja gerne umarmen, aber meine Nase verträgt das Parfum anderer Leute nicht mehr, wenn es kein Naturduft ist.”
      Du könntest natürlich auch mit EFT arbeiten oder Dir ein Programm setzen, dass Dich unempfindlicher gegen nicht-natürliche Düfte sein lässt. Das habe ich selber aber noch nicht ausprobiert.
      Bei EFT wäre zum Beispiel erstmal die Angst vor einem “Duftangriff” zu behandeln und höchstwahrscheinlich würdest Du dabei auf ganz kuriose zusammenhänge stoßen…
      Alles Liebe und viel Erfolg!
      Sabine

  • Hilke
    Antworten

    Wollt noch sagen, daß es mich sehr freut, daß auch bei dir die Menschen gelassener und froher, kommunikativer sind! Hier habe ich auch genau diese Beobachtung gemacht und das berührt mich sehr.

  • Hilke
    Antworten

    Tausend Dank liebe Sabine, ich hab schon gedacht, die Frage wär zu simpel bei dem, was “die Welt” da draußen beschäftigt…
    Tatsache ist, daß du den Satz allgemin hälst mit “…das Parfum anderer Leute nicht mehr, wenn es kein Naturduft ist.” Das klingt wesentlich angenehmer für mich, als “ich vertrage DEIN Parfüm nicht”.
    Manchmal war da bei einem Involviertsein (bei mir) ein Denkkreis, der das einfache nicht sehen will…
    Das andere ziehe ich nicht in Betracht, denn es ist ja auch eine Fähigkeit, die mir schon wichtige Signale gegeben hat, so hatte ich mich nicht nur einmal ent-liebt, nachdem meine Nase mir “nein” mitteilte 🙂
    Da guck ich nochmal genauer hin…
    Alles Liebe dir und Küßchen für Floh auf Wolke 7 <3

Leave a Comment