Spring! Oder: Der kleine Tod.

 In Soulstice

Kurz vor Silvester habe ich gejahresorakelt. Und zwar diesmal nicht nach Kalendermonaten, sondern nach Neumonden. Für den sehr kraftvollen Mondzyklus, der am 24. Januar mit unserer FülleBeFREIung begann, hat sich der Turm gezeigt – wie wunderbar passend!

Der Turm ist im klassischen Tarot eine recht chaotisch und schmerzhaft aussehende Karte. Er steht für tiefgreifende Transformationen und drängt uns, bewusst oder unbewusst eine Entscheidung zu treffen.

Dabei geht es um Desillusionierung, um festgefahrene Gewohnheiten, um Situationen, die wir vielleicht schon zu lange ausgehalten haben.

Der Turm zeigt Dir, dass es JETZT Zeit ist, sich für das NEUE Leben zu entscheiden. Auch, wenn es im ersten Moment erschreckend anmuten mag. Denn die Personen, die vom Turm fallen, tun dies in schwärzester Nacht.

Die absolute Schwärze ist jedoch nichts, wovor Du Dich fürchten musst.

Es ist das Nichts, aus dem alles entsteht.

Das Nichts, die Schwärze, aus dem alles Licht entsteht. Alle Schöpfung ist in dieser Schwärze enthalten.

Deshalb ist diese Karte voller Hoffnung und weist DIREKT in die (bessere) Zukunft. In eine Zukunft, in der Du frei bist von äußeren Zwängen und altem Kram, der Dir nicht länger dient. Seien es Beziehungen, Gewohnheiten oder Denkmuster.

Der Turm und der Berg, auf dem er steht, sind weiß. Zwar hat ein plötzliches Gewitter dazu beigetragen, dass das Dach und mit ihm Du nun vom Turm fällst. Doch ist es nicht Dein Tod, der darauf folgt.

Ganz im Gegenteil: Es ist ein neues Leben, dass sich Dir jetzt offenbaren will. Dein Haupt bleibt gekrönt. Du wirst nicht Deiner Macht beraubt. Dein Gutes bleibt Dein Gutes.

Mag sein, dass der Sturz aus der Höhe erst einmal schmerzhaft ist oder so erscheinen mag.

Jede Veränderung ist ein kleiner Tod.

Jeder kleine Tod lässt Dein wahres Selbst immer mehr hervortreten.

Jeder kleine Tod bringt Dich Deiner Essenz ein Stück näher.

Jeder kleine Tod macht Dich frei von dem, was Dir nicht länger dient.

Und er bringt Dich dazu, Dich immer mehr auf Dich selbst zu besinnen. In Dein Innerstes hineinzuhorchen und zu erkennen, was sich DURCH DICH Ausdruck verleihen möchte in dieser Welt.

Sträube Dich nicht länger. Du kannst das Unvermeidliche nicht verhindern.

 

Springe – und das Netz wird sich zeigen.
Kundria

 

Das ist das Zitat, welches auf der Turm-Karte steht, die ich für diesen Mondzyklus aus dem Sentenzia Tarot-Deck gezogen habe – für alle, die mit mir auf dem Weg sind.

Wenn Du also diese Zeit als besonders herausfordernd oder schmerzhaft erlebst, weißt Du, dass es Zeit wird, Altes loszulassen und das Neue zu begrüßen. Es aufzubauen und Dich ihm hinzugeben.

Es ist jetzt eine Zeit, die tiefes Vertrauen in Dich und Deine Essenz fordert. Genauso, wie in die Essenz allen Seins.

Erwarte tiefe Erkenntnisse und frohe Aha-Momente. Es ist alles für Dich bereit. Breite einfach Deine Schwingen aus und folge dem Wind, der Dich trägt und dem Licht, das Dir leuchtet.

Schöpfe aus der Dunkelheit! Das Licht, dem Du folgst, ist in Dir.

Geliebtes Schöpferwesen, es ist mir eine Ehre, mit Dir zu reisen.

Sabine Nikositute

Schöpfe Dein Sein – L(i)ebe Deine Göttlichkeit!

P.S.: Das Foto ist von Alex Wigan.

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Showing 2 comments
  • Der Eine
    Antworten

    Veränderung ist im Leben das ganz Normale innerhalb der Begrenzungen.

    Erst wenn wir in die Allmacht Gottes kommen, sind wirklich frei!
    Dann haben wir Zugang zum Allwissen und zur Allweisheit Gottes und können jedes Ding materialisieren, und wir können auch teleportieren.

    Vorher ist nichts Außergewöhnlich!

    Aber alles was uns dorthin bringt, ist es Wert verfolgt zu werden!

    • Sabine
      Antworten

      “Aber alles was uns dorthin bringt, ist es Wert verfolgt zu werden!”
      Ja, das sehe ich auch so. Und ich sehe meine Aufgabe u.a. darin, diesen Weg zu gehen und zu ebnen.
      LG Sabine

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