Das geht zu weit!

 In Soulstice

Das Telefon klingelte. Ich nahm ab und mein Gegenüber und ich plauderten über unsere Erlebnisse. Dann stellte sie mir plötzlich die Frage:

„Sag mal, Sabine, bist Du Dir sicher, dass das alles so richtig ist?“

„Was meinst Du?“

„Na, das mit den Lemurianern. Und das mit den Drachen. Und jetzt das mit Merlin.“

Ich hörte ihre Besorgnis und das rührte mich. Doch ich wusste, dass diese Besorgnis die Frucht ihrer eigenen Ängste war.

Angst, dass ich mich total verrennen oder sogar meine Seele verlieren könnte. Angst, dass ich auf dem falschen Weg sein könnte. Dass ich mich lächerlich machen, alles verlieren könnte (meinen guten Ruf z.B.) und überhaupt…

Ich bekam zwischen den Zeilen ganz deutlich die Botschaft:

Das geht jetzt aber echt zu weit!

Und damit hatte sie natürlich Recht.

Es geht weit. Sogar noch viiiel weiter.

Das, was ich erlebe und wie ich wirke, geht über die herkömmliche Art und das herkömmliche Verständnis von Spiritualität weit hinaus. Es schwimmt nicht mehr mit mit dem spirituellen Mainstream.

Die Wellen, die ich surfe und das Wasser, das ich bereise, sind völlig anders, als alles, was ich bisher kennengelernt habe. Auch anders, als das, was ich bei anderen erlebt habe.

Das muss so sein. Denn dies ist mein Weg.

Ich habe festgestellt, dass die Techniken, die mich noch vor 2 oder 3 Jahren sehr weit gebracht haben, mich nicht mehr zufrieden stellen. Sie bringen mir nicht mehr die gewünschten Ergebnisse, Erlebnisse und Aha-Momente, wie zuvor.

Das bedeutet nicht, dass sie schlecht und unbrauchbar sind. Das sind sie nicht.

Es bedeutet, dass ich so sehr gewachsen bin, dass ich neuer Methoden, Techniken und Wirkweisen bedarf, die meinem jetzigen Schwingungszustand entsprechen.

Das ist bei Dir ganz genauso.

Du hast vielleicht jahrelang Yoga oder Qigong gemacht und es hat Dir sooo gut getan. Aber seit einiger Zeit merkst Du, dass Du gar nicht mehr das Bedürfnis danach hast.

Oder Du hast immer regelmäßig morgens meditiert und stellst plötzlich fest, dass Du es tagelang nicht mehr getan hast und dass es Dir auch gar nicht gefehlt hat.

Das heißt nicht, dass Du nie mehr meditieren wirst. Doch kann es heißen, dass Du aus dieser Gewohnheit herausgewachsen bist. Vielleicht stellst Du Dich jetzt lieber barfuß auf die Wiese und nimmst Verbindung zur Natur und ihren Wesenheiten auf.

Jede Zeit hat ihre Methoden, ihre Gewohnheiten, ihre ganz eigene Qualität. Das eine geht, etwas anderes kommt dafür in unser Leben.

Neu, neuer, ganz weit draußen

Manche bezeichnen meine liebe Kollegin Ellen Kosma SiebenSonne und mich als „ziemlich weit draußen“. Weil wir mit Energien arbeiten, die „neu“ und anders sind. Sie sind nicht so bekannt, wie z.B. die Lehre von den Meridianen in unseren Körpern.

Meridiane sind zwar für viele Menschen auch Humbug, doch für Dich, die oder der Du meinem Blog folgst, sind sie Fakt. Ganz selbstverständlich. Genauso, wie Chakren oder das Wissen um die Existenz der all-einen Quelle.

Viele neue Ideen, Sichtweisen oder Erfindungen und die Menschen, die sie entwickeln, stoßen zunächst einmal auf Unverständnis. In der Geschichte gibt es dafür unzählige Beispiele, wie etwas Galileo Galilei, Luther oder auch Steve Jobs.

„Pioniere sind Leute in einer Truppe, die ganz weit vorn laufen, die zuerst mit dem Gesicht nach unten im Matsch landen und als Erste den Pfeil im Rücken haben.“
Thomas Krens (ehemaliger Direktor des Guggenheim Museums in New York)

Pioniere sind Wegbereiter. Sie schlagen die Bresche für die, die nachfolgen möchten. Sie erkunden neues Land und machen es urbar.

Sie erfahren, was in einem neuen Land funktioniert und was nicht. Sie machen sich die Hände (oder das Gesicht) schmutzig und gehen das Risiko ein, sich einen Pfeil einzufangen.

Doch wofür und warum?

Meistens, weil sie nicht anders können. Es ist ihre Natur. Es ist ihre Neugier, ein Wissens- und Forscherdrang, dem sie nicht widerstehen können. Es würde sie schier zerreißen, wenn sie es nicht täten.

Pioniere haben eine Vision von einer Welt hinter der Welt.

Egal, in welchem Bereich: Sie sind immer bereit, noch einen Schritt weiter zu gehen. Weiter, als alle, die vor ihnen gegangen sind. Weiter weg von Vertrautem als jemals zuvor in ihrem Leben.

Pioniere vertrauen ihrem Instinkt, ihrer Intuition und oft genug auch Gott.

Pioniere fühlen: Wenn ich das jetzt mache, wird meine Welt nicht mehr sein, wie sie war.

Pioniere wissen: Wenn ich es nicht mache, wird die Welt genau so bleiben, wie sie ist.

DAS ist es, was sie antreibt: Der Drang nach Veränderung. Nach Umgestaltung, nach Transformation und Transmutation.

Wenn es um Transformation geht, wird immer gerne die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling zitiert.

Es geht noch weiter

Das, was jetzt geschieht und das, was Ellen Kosma und ich in unseren Programmen machen, geht jedoch noch einen Schritt weiter: Die Transformation, die wir begleiten, geht von der Larve zur Libelle.

Die Metamorphose, die eine Libelle in ihrer Entwicklung durchlebt, ist noch viel tiefgreifender als die eines Schmetterlings:

Sie schlüpft als Larve im Wasser und lebt dort ein bis zwei Jahre, bevor sie sich zur Emergenz (engl. emergence – auftauchen, hervortreten, sichtbar werden) aus dem Wasser an Land begibt. Sie streift ihre Larvenhaut ab und wird als ein Geschöpf der Lüfte wiedergeboren.

Aus dem Wasser über die Erde in die Luft!

DAS ist eine Metamorphose, die vom Gefühl her eher dem entspricht, was wir als Menschheit jetzt durchlaufen.

Und Du. Bist. Dabei.

Wie genial ist das denn?

Ja, ich verstehe, dass das Neue ungewohnt ist und es ein wenig Mut erfordert, sich dem Unbekannten hinzugeben. Vielleicht schaust Du verzagt und ein wenig ängstlich auf das, was vor Dir liegt.

Oder Du weißt gar nicht so recht, wo Du eigentlich hinsollst. Aber: Du weißt, dass Du dort, wo Du bist, nicht bleiben willst.

An diesem Punkt war ich auch und ich habe einen Weg gefunden, der mich dahin gebracht hat, wo ich heute bin.

Heute würde ich mich als einen ziemlich guten Scout bezeichnen. Denn ich weiß, wie es ist, neues Land zu betreten und es für mich und andere nutzbar zu machen.

Ich weiß, wie es ist, erfüllt zu sein.

Ich weiß, wie es ist, seine Berufung tatsächlich erfolgreich zu leben.

Ich weiß, wie es ist, im inneren Frieden zu erlangen in einer Zeit, die alles andere als Ruhe und Gelassenheit fördert – es sei denn, man weiß sie für sich zu nutzen.

Um nochmal auf die Frage meiner Gesprächspartnerin vom Anfang zurückzukommen:

„Sag mal, Sabine, bist Du Dir sicher, dass das alles richtig ist?“

Du weißt sicherlich schon, was ich geantwortet habe…

„Ja, bin ich sicher. Aber sowas von!“

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich meiner Intuition zu 100 Prozent vertraue.

DAS wollte ich schon immer: Meiner inneren Stimme folgen und sicher sein, dass es auch tatsächlich meine Seele ist, die ich da wahrnehme. Diese Gewissheit habe ich jetzt.

Und sie war jedes einzelne Gesicht im Matsch und jeden Pfeil wert.

So weit geht das.

Alles Liebe

Sabine Nikositute

P.S.: Wenn Du bereit bist, Deine grenzenlose SeelenEssenz zu entdecken und ihr in die Erfüllung zu folgen, habe ich hier etwas für Dich: 8X8 YOU ARE LIMITLESS. Nur noch für kurze Zeit so günstig.

P.P.S.: Das Bild ist von 正德 张.

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